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Winter Wonderland St. Florian


Vor einigen Jahren hatte ich ein extremes Lauferlebnis.

Ich wohnte damals noch in Linz-Urfahr nahe der Donaulände. An diesem besagten Tag hat es zu schneien begonnen und es lagen schon einige Zentimeter Schnee. Es war ein Samstag oder Sonntag, also schnürrte ich die Laufschuhe und begann auf dem Laufweg neben der Donau gemütlich durch den Schnee zu traben. Es war nicht wirklich kalt und Wind ging auch keiner, also war es wirklich angenehm, im Schneefall zu laufen, der sogar eine willkommene Abkühlung bedeutete.

Neben mir, wo ohne Schnee die Wiese liegt, hatten ein paar Frühaufsteher bereits eine Langlaufloipe gezogen und hin und wieder glitt auch ein Langläufer an mir vorbei.

Während des Laufens verspürte ich plötzlich ein extremes Gefühl von Freiheit und ohne es zu merken, wurde ich immer schneller.

Bei den Statusdurchsagen meiner Laufapp war ich echt über meine damalige, recht gute Pace erstaunt.

 

 

Entsprechend hoch waren meine Erwartung am 4. Jänner, als es dicht schneite und schon relativ viel Schnee lag.

Trotz des eisigen Windes und der fortgeschrittenen Stunde (Dämmerung!) musste ich einfach ein paar Kilometer laufen!

Ich habe es nicht bereut! Was aber auch daran lag, dass ich das Glück hatte, nicht umzupöckeln, denn der Schnee war schon sehr tief und im freien Gelände konnte ich den Untergrund nicht mal mehr erahnen! Noch dazu hatte ich einige Zeit mit fotografieren vertrödelt, weshalb es schon ziemlich spät und dunkel war!

 

Anyway, es war ein toller Lauf und ein Stresstest für die Bänder und Sehnen ...

Hoffentlich bietet sich mir in diesem Winter noch einmal die Möglichkeit zu so einem Winterlauf!



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