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Ohne Schnee durch die Finsternis


Nachdem ich vor ein paar Tagen einen Weg zum nachgelegenen Pichlinger See gesucht, aber nicht gefunden hatte, startete ich heute einen erneuten Versuch.

Mitteleuropa versinkt im Schnee, der Grossraum Linz kann jedoch maximal mit Tauwassertümpeln aufwarten. Bei angenehmen Temperaturen ging es dann auch Richtung See, der diesmal - zum Glück - auch gefunden wurde. Leider ist trotz der Temperaturen noch immer Winter, weshalb die früh einsetzende Dämmerung den Lauf schnell etwas unangenehm machte. Um diese Jahreszeit habe ich jedoch immer eine Stirnlampe dabei, was ich wirklich jeden Läufer ebenfalls ans Herz legen würde. Bei der Ausrüstung soll man keinesfalls sparen und Sicherheit geht sowieso immer vor!

Nach einer Runde um den See ging es dann auch wieder zügig nachhause.

Die Pace war überraschend gut (5:24) für einen lockeren Lauf über 17 Kilometer, vor allem deshalb, weil ich mich nicht um eine gute Zeit bemüht habe und schon länger keine Distanz in dieser Grössenordnung gelaufen bin. Allerdings merkt man auch sofort, wenn man viele Höhenmeter, auch in schwierigem Gelände, gemacht hat. Da läuft es sich in der Ebene doppelt so leicht. Mit etwas mehr Ambition wäre sicher eine Pace unter 5:10 drinnen gewesen - das wäre dann schon eine gute Grundlage für das Halbmarathontraining für den Linz Marathon am 14.4.2019 und die angepeilte Zeit von 1:49:59!

Ende der Woche ist dann ein Lauf über die Halbmarathondistanz von 21 Kilometern geplant.


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