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2. Halbmarathon-Distanz 2019

Vorgeschichte

Nachdem ich nun schon 2 Treppenläufe ohne Probleme erfolgreich absolviert hatte, konnte ich es natürlich wieder einmal nicht erwarten und wollte gleich einmal eine Standortbestimmung durchführen um zu sehen, wie nahe ich meinem Ziel denn schon gekommen bin.

 

Der Lauf

Mein erklärtes Ziel ist es ja, die 21,0975 Kilometer des Halbmatrathons unter 1h 50min zu laufen. Vor 2 Wochen bin ich die Distanz in 1:58:14 gelaufen, also wollte ich diesmal noch schneller sein.

Die ersten paar Kilometer gingen fast wie von selbst, wunderbar einfach und in einer ziemlich guten Zeit. Natürlich habe sofort zu rechnen begonnen. Würde ich dieses Tempo über die gesamte Distanz durchhalten, würde ich mein Ziel schon fast 2,5 Monate vor dem Bewerb erreichen!

Stark motiviert habe ich auch dann noch gekämpft, als mein Körper schwächer wurde. Das Ziel klar vor Augen und in Griffweite, musste ich aber trotz aller Motivation vor mir selbst kapitulieren. Ab Kilometer 18 war es mir beim besten Willen nicht mehr möglich, das erforderliche Tempo zu halten.

Letztendlich bin ich mit 1 Stunde und 51 Minuten und 37 Sekunden trotzdem nur 1 Minute und 38 Sekunden über meiner Zielzeit geblieben.

 

Fazit

Das mit dem Ehrgeiz ist so eine wirklich seltsame Sache: da bin ich fast 5 Minuten besser als bei meinem bisherigen Halbmarathon-Rekord und fast 7 Minuten schneller als bei meinem letzten Versuch, und trotzdem kommt keine wirkliche Freude auf. Zu knapp war ich an der Wunschzeit, zu lange durfte ich mich auf einen vermeintlichen, für mich grossen Triumph vorfreuen.

 

Die Moral der Geschichte

Was ich mir von diesem Lauf aber versuche mitzunehmen, ist Freude an den kleinen Erfolgen. Es müssen nicht immer die grossen Triumphe sein - auch die kleinen Schritte bringen einen näher ans Ziel, es dauert nur ein wenig länger ...

 

 

 

 


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